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<pre>„Das waren Dreckstore, die wir heute kassiert haben“, machte HSV-Coach Bruno Labbadia seinem Ã„rger Luft, nachdem die Hamburger zum Rückrunden-Start gegen den FC Bayern 1:2 verloren haben.  <p> Werder-Angreifer Max Kruse: „Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht. Wir hatten unsere Möglichkeiten. Gegen eine Mannschaft wie Leipzig musst du dir die erstmal erarbeiten. Wir haben gezeigt, was wir für einen Fußball spielen wollen.“  <p>  Egal, wann die Herthaner in dieser Woche die Nummer-1-Position übernehmen wollen — sie werden wohl zwei Siege dazu brauchen. <p> Aufgrund ihrer aktuellen Form rechnen auch wir Wettfreunde nicht mit einem Drei-Punkte-Erfolg von Bayer Leverkusen. Die Mannschaft von Florian Kohfeldt hingegen ist in Top-Form und zu Hause noch ungeschlagen. <p>  Angesichts der insgesamt starken Vorstellung sollte gegen den Sport-Club nun trotzdem mit einer Neuauflage des Sturmlaufs zu rechnen sein, zumal sich dank der Rückkehr des zuletzt schmerzlich vermissten Uduokhai ohnehin eine allgemeine defensive Stabilisierung anzukündigen scheint.  </pre>


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<pre>Darüber hinaus sorgt in Canstatt freilich auch der erste Saisonsieg gegen Mainz (1:0) für gute Laune. Zum einen, weil der erste Dreier gerade für einen Aufsteiger wie den VfB von immenser Bedeutung ist; zum anderen, weil dieser eine ganz besondere Geschichte erzählt.  <p> Die Spielstatistik zeigt an sich eine Überlegenheit der Frankfurter. Doch am Ende reichte der Führungstreffer von Sebastien Haller nicht aus, um die dürftige Heimbilanz (neun Punkte in neun Spielen) aufzupolieren.  <p>  Dabei ist der VfL im bisherigen Saisonverlauf das zweitschlechteste Heim-Team der Liga. Nur 13 Punkte (2 Siege, 7 Remis) holten die „Auto-Kicker“ aus den 14 Heimspielen. Die letzten drei Partien auf eigenem Rasen gingen allesamt verloren. <p> Nur 13 Mal konnte der VfB in der Hinrunde über ein Tor jubeln – verteilt auf Chadrac Akolo (4), Daniel Ginczek (2), Anastasios Donis (1), Takuma Asano (1), Benjamin Pavard (1), Holger Badstuber (1) sowie auf den zum FC Köln abgewanderten Simon Terodde (3). <p>  Denn der Klassenerhalt ist mit nur sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz noch keinesfalls sicher. Im schlimmsten Fall könnten sich die 96er nach dem 3Spieltag auf dem „Schleudersitz“ wiederfinden und müssten in der Relegation um den Klassenerhalt spielen.  </pre> 


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<pre> Spielmacher Kerem Demirbay pflichtete seinem Mannschaftskollegen bei: „Wir müssen auch mal mit zwei Toren zurechtkommen und müssen nicht immer mehr als zwei schießen, um zu gewinnen.“  <p> Während der schon vor etlichen Wochen totgesagte Hamburger SV vergleichsweise frei aufspielen kann, droht das mittlerweile nur noch von nackter Angst angetriebene Gedankenkarussell bei den gastgebenden Niedersachsen von äußerst destruktiver Natur zu sein.  <p>  Hilflos und ideenlos präsentierten sich die Knappen bei den Nullfünfern, die im Grunde leichtes Spiel hatten. <p>  Kein Wunder, denn statt für den erhofften Aufschwung zu sorgen, blickt mittlerweile auch der im Winter als Retter verpflichtete Routinier auf eine erschreckende Bilanz von fünf Niederlagen in fünf Spielen zurück. <p>  Und beinahe hätte das zum Sieg gereicht, doch manchmal bedarf es hierfür auch das notwendige Quäntchen Glück.  </pre>


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<pre> Tatsächlich gehörten die Niedersachsen zuletzt zu den absoluten RB-Lieblingsgegnern. So hat Leipzig die vergangenen acht Spiele gegen die Wölfe nicht verloren. Einzig gegen den FC Augsburg weist man aktuell eine noch längere Erfolgsserie auf (neun Spiele).  <p> „Nach einer so miserablen Saison wie der letzten sitzt der Schock immer noch tief. So etwas will keiner von uns noch einmal erleben“, gab sich der sportliche Leiter der Wolfsburger Olaf Rebbe in Hinblick auf die Saisonziele zurückhaltend.   <p> Einzig das letzte Aufeinandertreffen tanzte diesbezüglich aus der Reihe, als sich Dortmund und Wolfsburg überraschend torlos getrennt hatten. <p>  „In unseren guten Spielen haben wir keinen Punkt geholt, dafür haben wir die schlechten gewonnen“, erinnert sich Fin Bartels, der seinem Team in Leverkusen einen wesentlichen Fortschritt attestierte: „Wir waren nicht passiv, sondern haben versucht, Fußball zu spielen.“  <p> Ã„hnliche Schwierigkeiten machen seit längerer Zeit allerdings auch den Gastgebern zu schaffen, die die notorische Ladehemmung in der vergangenen Spielzeit regelmäßig schier zur Verzweiflung trieb.  </pre>


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<pre> Einzig tröstlicher Umstand an der hohen Niederlage: Champions League Teilnehmer Legia Warschau und Bundesliga-Konkurrent Darmstadt 98 wurden zuletzt jeweils mit 0:6 vom Borussen-Express überfahren. Ganz so schlimm erwischte es die Hecking-Elf dann doch nicht und auch insgesamt spiegelt die Niederlage mit vier Toren Unterschied das wirkliche Spielgeschehen nur unzureichend wider.  <p> Auch das Hauptproblemfeld, die Defensive, wurde mit frischem Blut versorgt. So sollen künftig Stefan Reinartz (Leverkusen) und David Abraham (Hoffenheim) dafür Sorge tragen, dass ein defensiver Totalausfall wie in der abgelaufenen Spielzeit (62 Gegentore) nicht noch einmal vorkommt. Beim jüngste 3:2-Testspielerfolg gegen den FC Tokyo ließ das Abwehrverhalten allerdings erneut Parallelen zur Saison 14/15 erkennen.  <p>  Doch in Wolfsburg hängen die Trauben für den VfB regelmäßig hoch. Bei 20 Versuchen hat es bisher nur fünf Mal mit einem Sieg beim VfL geklappt. <p>  Dazu kommt, dass die Stuttgarter vor heimischer Kulisse kaum Gegentore bekommen. Erst acht Gegentreffer kassierte der VfB in den eigenen vier Wänden — so wenige wie keine andere Bundesliga-Mannschaft. Der FC Bayern liegt in diesem Ranking mit 9 Gegentoren auf Rang 2.  <p> Er meint: Mit 38 Punkten ist der Verbleib in der Bundesliga ziemlich sicher. Derzeit steht das Punkte-Konto Konto Schwaben bei 32.  </pre>


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